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Der Begriff Spindel kann in unterschiedlichen Zusammenhängen aus dem Bereich des Handspinnens mit Handspindel oder Spinnrad verschiedene Bedeutungen haben.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere bedeutungen dieses Wortes, die nichts mit dem Spinnen zu tun haben (z.B. die Wäsche- oder CD-Spindel), auf diese soll aber im Rahmen dieses Spinnwikis nicht näher eingegangen werden.


bei der HandspindelBearbeiten

Handspindel Bearbeiten

Wenn man von einer Spindel spricht ist in den meisten Fällen eine Handspindel gemeint. Die Handspindel ist ein Gerät, daß schon seit der Jungsteinzeit dazu verwendet wurde einen Faden aus Fasern wie z.B. Tierhaaren oder Pflanzenteilen herzustellen.

http://www.dannys-taverne.de/grafik/spindeln/tontellerspindel.jpg Handspindel

Spinnstab als Teil der Handspindel Bearbeiten

Meist wird der Begriff für das komplette Werkzeug verwendet hin und wieder aber auch nur für den Schaft (auch Spinnstab genannt) dieser, an dem in den meisten Fällen noch eine Gewicht, eine sogenannte Wirtel sitzt.

Der Spindelstab dient dazu den Drall der Spindel an den An ihm befestigten Anfangsfaden weiterzuleiten und die daran angesetzten Fasern zu verdrehen, außerdem wird das gesponnene Garn auf diese aufgewickelt.

manche Spindeln wie z.B. die Stäbchenspindel oder die Astspindel bestehen überhaupt nur aus solch einem Schaft.

Bei Spindelrädern oder dem SpinnradBearbeiten

Dorn beim Spinnrad Bearbeiten

Spricht man im Zusammenhang mit einem Spinnrad von einer Spindel, so ist in der Regel der sogenannte Dorn gemeint. Dieser ist eine hohle Stange mit einer Öffnung (=Einzug), die drehbar gelagert ist und auf der Spule und Spinnflügel angeordnet sind. Während der Spinnflügel fest darauf sitzt ist die Spule drehbar darauf gesteckt.

http://www.spinnradclub.de/bilder/spinnraeder/einespindel.gif

Spindel am Spindelrad Bearbeiten

Die Spindel eines Spindelrades ist in den meisten Fällen aus Metall, bei alten Rädern in der Regel aus Eisen.

An einem Ende oder zumindest relativ nahe an einem der Enden sitzt eine Schwungscheibe, die sogenannte Wirtel. Über diese wird der Schwung des Schwungrades mittels des Antriebsriemens auf die Spindel übertragen.

Das andere Ende der Spindel ist in der Regel glatt und läuft spitz zu. Beim Spinnen springt der faden darüber, wäre es rau, würde dieser reißen.

Die Spindel ist in der Regel so im Rahmen fixiert, daß ein Ende deutlich weiter heraussteht, dieses Ende zeigt zum Spinnenden hin, hier wird der faden aufgewickelt.

http://www.spinnradclub.de/bilder/spinnraeder/spindelantrieb.gif

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