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Anfängergarn, das oftmals noch sehr ungleichmäßig geponnen wird, bezeichnet man in Handspinnerkreisen gerne als schwangere Regenwürmer oder Möpmaden.

Das Garn besteht aus dicken und dünnen Teilen, die mehr oder weniger Drall haben, ist oft stellenweise überdreht und weist an anderen (eben den dicken an Würmer erinnernden Stellen) dagegen zu wenig drall auf. Oft neigen solche Garne auch dazu sich wieder aufzulösen, da der Drall von den dicken Stellen in die dünnen abwandert und sich die dicken bereiche dann mangels Drehung der Fasern auflösen.

In der Regel langt schon ein wenig Übung um die "Regenwürmer" kleiner werden zu lassen und mit fleißigem Üben wird der Anfänger bald schon ein gleichmäßiges Garn spinnen können.

Später, wenn man ein Gefühl für die richtige Drehung bekommen hat um ein Auflösen zu verhindern, kann man solche Garne auch bewußt spinnen und als Effektgarne verwenden.

http://www.dannys-taverne.de/grafik/spinnen_sonstiges/garn1.jpg Anfängergarn mit dickeren Stellen