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Die Handspindel ist ein sehr altes Werkzeug um Fasern tierischer oder planzlicher Herkunft zu einem Faden zu verarbeiten aus dem dann Textilien hergestellt werden können.

Handspindeln gehören zu den ältesten Funden der Menschheit, Textilfunde gibt es sogar schon aus dem Neolithikum (= Jungsteinzeit), damals muß es also schon Handspindeln gegeben haben. Erste Zeugnisse für Spindeln stammen aus der Steinzeit (Spindelfunde der Sesko-Kultur im frühneolithischen Griechenland). Wahrscheinlich arbeitete man damals mit einem einfachen Spinnstock (siehe Stäbchenspindel), wie er noch heute in Tibet verwendet wird, aber bereits seit der Antike waren auch Spindeln mit Wirteln bekannt.

Bis ins späte Mittelalter wurde Garne fast ausschließlich mit der Handspindel hergestellt.

Die Handspindel hat im Vergleich zu Spinnrad und Spindelrad den Vorteil, daß sie sehr handlich und gut transportabel ist uns selbst unterwegs bzw. während eines Fußmarsches verwendet werden kann. So Sponnen die Menschen früher in fast jeder Lebenslage z.B. auf dem Weg zum Feld.


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